FWG MTK und Die Freien Bürger (dfb) Flörsheim kooperieren miteinander

In der Zusammenarbeit sehen die Freien Bürger Flörsheim (dfb) und die Freie Wählergemeinschaft MTK eine große Chance.

Bürgernah, unabhängig, transparent – so lautet das Credo der Freien Bürger Flörsheim (dfb) und der Freien Wählergemeinschaft MTK (FWG). Dieses bildet sozusagen fortan den Grundstein gemeinsamer Politik in der Untermainstadt und im Kreis. Die Kommunalwahl im März 2021 vor Augen, sieht der dfb in der Kooperation mit der Kreis-FWG eine große Chance.

Die Initiative sei von der FWG ausgegangen, so der dfb-Fraktionsvorsitzende Thomas Probst. Anfang Oktober habe man sich in der Geschäftsstelle der FWG in Hofheim getroffen und sofort einen Draht zueinander gefunden: „Wir gehen politisch in dieselbe Richtung. Außerdem werden bei den Freien Wählern, wie bei uns, die Standpunkte nicht von oben nach unten durchgegeben, sondern offen und auf Augenhöhe diskutiert. Die Chemie stimmt.“

Es ist eine Win-win-Situation: Ein dfb-Kandidat erhält über uns einen Listenplatz bei der anstehenden Kreistagswahl, dafür sind die Freien Wähler ohne einen eigenen Ortsverband gründen zu müssen, nun auch in Flörsheim vertreten“, so der Fraktionsvorsitzende der FWG im Kreistag, Karl Heinz Spengler (Hattersheim), der mit seinem Stellvertreter Bernd Fuchs (Eppstein) das Sondierungsgespräch mit der dfb-Spitze geführt hatte. Derzeit ist die FWG mit fünf Sitzen im Kreistag vertreten, mindestens sechs Mandate werden angestrebt. Der dfb-Kandidat belegt den siebten Platz.

Durch den Einzug eines Vertreters in den Kreistag würden die Freien Bürger laut dem dfb-Vorsitzenden Jens Valenteijn „in die Lage versetzt, die Interessen der Flörsheimer Bürger im Kreistag eigenständig zu vertreten“. Viele Entscheidungen, die Einfluss auf Flörsheim und seine Stadtteile hätten, würden nämlich im Kreistag beschlossen, sagt Jens Valenteijn: „Exemplarisch stehen hier zum Beispiel die Diskussionen um die Mülldeponie und die Wertstoffsortieranlage.

“ Der dfb habe die Möglichkeit, „Informationen, direkt und ungefiltert aus erster Hand“ zu bekommen „und damit im Vorfeld für Flörsheim politisch Einfluss nehmen zu können“.

Kommunalpolitik höre nicht am Ortsschild auf, so der dfb-Fraktionschef Thomas Probst.

Nichtsdestotrotz bleibe die zentrale Eigenschaft des dfb, nämlich seine Unabhängigkeit zugunsten einer Politik für die Flörsheimer Bürger, erhalten.

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